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[ Case Study — Healthcare ]

AWEB Client & Module Store

Modulare Desktop-Plattform und Modul-Store für die cloudbasierte Praxissoftware AWEB von quentis.

< 2 s

Hardware-Login am Arbeitsplatz

Branche
Healthcare
Leistungen
Desktop Platform, Module Infrastructure
Stack
Electron, Next.js, TypeScript, PostgreSQL, Redis
Laufzeit
Laufendes Projekt
01

Die Herausforderung

AWEB – die Praxismanagementsoftware von quentis – läuft vollständig im Browser: Termine, Patientenakten und Abrechnung sind cloudbasiert, ohne eigenen Server in der Ordination. Genau daran scheiterte im Praxisalltag aber die Integration: Der Browser hat keinen Draht zum physischen Arbeitsplatz.

Hardware-Keys für schnelle Benutzerwechsel, Dokumentenscanner über WIA/TWAIN, die GDT-Geräteschnittstelle von Labor- und Diagnostikgeräten, lokale Ablagen und strukturierte Mail-Kommunikation – all das liegt außerhalb der Reichweite einer Web-App. Die Aufgabe: diese Lücke schließen, ohne die Web-App selbst anzufassen – sie bleibt bei quentis.

02

Unser Ansatz

Statt Browser-Plugin oder monolithischem Desktop-Port haben wir eine modulare Desktop-Plattform gebaut. Der AWEB Client ist eine Electron-Runtime für Windows, die die Web-App einbettet und über ein Plugin-System erweitert: Module laden sich dynamisch, deklarieren ihre Berechtigungen über ein Capability-Modell und bringen eigene UI-Overlays mit – Panels, Sidebars, Widgets, Vollbildansichten.

Parallel dazu steht der AWEB Module Store als zentrale Verteilplattform: Modulkatalog, Lizenzmodelle pro Station, Benutzer oder Mandant, ein Admin-Dashboard mit Rollen-System und Audit-Log sowie ein Self-Service-Portal, über das Mandanten Module ohne IT-Support aktivieren und konfigurieren.

Der kritische Punkt war die Distribution: Jedes Modul-Paket wird serverseitig signiert und pro Station verschlüsselt ausgeliefert. Der Client prüft Signatur und Schlüssel vor dem Laden – Erweiterbarkeit bleibt kontrolliert, ohne dass der Store zum Single Point of Failure wird: Ist er nicht erreichbar, läuft der Client mit Grace-Periods weiter.

03

Das Ergebnis

Die Plattform läuft produktiv in Ordinationen: Stationen registrieren sich selbstständig am Store, Module werden zentral lizenziert und ausgerollt, neue Funktionen kommen als Modul statt als Update-Termin vor Ort. Der Login per iButton dauert unter zwei Sekunden, Scans landen direkt in der Akte.

Was als Desktop-Erweiterung für eine Web-App begann, ist heute die Modul- und Lizenzinfrastruktur hinter AWEB-Arbeitsplätzen – und als eigenständiges In-house-Produkt auf dieser Website beschrieben: der AWEB Client.

[ Geliefert ]

Geliefert

  • Electron-Desktop-Client mit Plugin-Runtime & Overlay-UI
  • AWEB Module Store (Modulkatalog, Lizenzen, Rollout)
  • Signierte, pro Station verschlüsselte Modul-Distribution
  • Capability-basiertes Rechtemodell für Module
  • 8 Produktivmodule (iButton-Login, Scan & GDT, Mail u. a.)
  • Stationen-Management mit Self-Registrierung
  • Admin-Dashboard & Self-Service-Portal für Mandanten
  • Offline-Betrieb mit Grace-Periods
  • Audit-Log & Rollen-System

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